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Antworten gesamt:6
Vater macht probleme wegen Umzug
simba123 Beiträge
verfasst: 18.01. 2012 um 18:21 Uhr |
Hy,
ich hab da mal eine Frage....
Folgendes Problem: Ich bin seit März 2011 von meinem Mann getrennt, wir haben beide das Sorgerecht für unseren Sohn ( 3,5 J.) Im moment wohnen wir in der selben Stadt, da ich vollzeit berufstätig bin geht mein Sohn in den Kindergarten bis 14 Uhr und anschließend holt ihn meine Schwiegermutter ab und betreut ihn bis 16.00.
Nun möchte ich aber gerne in ein 20 km entferndes Dorf ziehen, indem ich auch arbeite, habe schon eine Wohnung und einen Ganztagskindergartenplatz.
Gestern ruft mich mein Mann an und meinte er wäre nicht einverstanden mit dem Umzug, das ich dabei nur an mich denke und nicht an unser kind.Denn schließlich läuft ja alles gut so wie es ist. Und er möchte jetzt das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen und das alleinige Sorgerecht. Kann er mir da wirklich probleme machen?
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singlepapabonn Beiträge
verfasst: 20.01. 2012 um 03:51 Uhr |
Guten Morgen,
das alleinige Sorgerecht zu bekommen ist in Deutschland schwierig. Dafür müßten echte Verfehlungen (Misshandlung etc.) vorliegen. Beim Aufenthaltsbestimmungsrecht ist das etwas \"leichter\", wobei, wenn das bisher bei Dir liegt, dann gilt auch hier, dass wirkliche Verfehlungen nachgewiesen werden müssen. Und solange, wie Du Deinem Ex das vereinbarte Umgangsrecht nicht verweigerst, wird er vermutlich keinen Erfolg mit seinen Bemühungen haben.
20km sind jetzt auch nicht wirklich die große Entfernung. Und nach dem deutschen Gesetz sind bis zu 600km (!) \"zumutbar\" (in der Realität aber kaum umsetzbar).
In Deinem Fall - wo die Scheidung anscheinend noch nicht vorliegt - würde ich dringend per Eilantrag das Aufenthaltsbestimmungsrecht bestätigen oder festlegen lassen, sofern das nicht schon geschehen ist. Diese Anträge müssen vom Gericht binnen 6 Wochen entschieden werden. |
MissLilith Beiträge
verfasst: 02.03. 2012 um 22:39 Uhr |
20km? Das geht doch leicht innerhalb einer Großstadt. Das würde in meinem Fall bedeuten, dass ich nicht mal innerhalb der Stadt umziehen dürfte. |
Papaallein Beiträge
verfasst: 08.03. 2012 um 21:41 Uhr |
Naja ich würde mir das auch mal aus Kindes Sicht betrachten ... Und mich fragen ob ich wegen 20km mein Kind welches genug zu verarbeiten hat durch die Trennung der Eltern dann noch unbedingt aus dem gewohnten umFeld nehmen muss Freunde Erzieherinnen und dann die Oma welche bestimmt eine Bezugsperson ist reizen muss und ob es nicht eine optimalere Lösung gibt |
MissLilith Beiträge
verfasst: 11.03. 2012 um 21:44 Uhr |
Es geht um 20km, aus der Stadt.
Und die Frage war wohl eher ob es rechtliche bedenken gibt.
Die Frage \"für das Kind währe besser\"... finde ich sehr endlos. |
lunamay Beiträge
verfasst: 10.04. 2012 um 20:00 Uhr |
ich bin vor 5 jahren mit meinen kindern von wien aufs land gezogen-160 km weit weg.es war für ale ein neuanfang und aus heutiger sicht meiner kinder,wars die beste entscheidung,die ich treffen konnte! kinder wachsen am land unbeschwerter auf und das sollte dem vater nur recht sein! wegen 20 km so einen aufstand-bei uns fahren die pendler jeden tag 60 km......
wer hat das aufenthaltsrecht von euch??? |
rebanna Beiträge
verfasst: 12.05. 2012 um 18:28 Uhr |
Ich stehe bald vor dem gleichen Problem,da mein Ex spinnefeind ist wird er nie zustimmen.Die Anwältin sagte mir:Die Familienrichter erlauben der Mutter den Umzug nur aus wichtigem Grund.z.B. bessere Arbeitsstelle...?Wie kann es sein dass ein Ex noch über mein Leben bestimmen darf,schließlich weiß ich warum ich geschieden bin !Den Kindesumgang würde das gar nicht beeinträchtigen,es wären 65 km.
Mich regt das total auf |
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